Montag, 16. Mai 2022

1. Praktikumstag

Morgens um 7:30 Uhr bei der Übergabe wurde ich vorgestellt (sogar mit Foto von mir auf dem Bildschirm) und ich durfte mich auch selber kurz vorstellen. Alle sind sehr nett und herzlich. Ich bin mit der anderen SECO (so heißen hier die Studenten im Praktischen Jahr) und der Stationsärztin mitgelaufen. In den Niederlanden muss man erst für ein paar Jahre Stationsarbeit machen, bis man die Weiterbildung beginnen (und somit auch in den OP) darf. Die SECOS hier arbeiten fast wie Stationsärzte. Man kann am Computer Sachen eingeben wie ein Arzt, aber der Arzt muss es dann auf seinem Account freischalten. 

Mit der Sprache hätte ich es mir nicht so schwierig vorgestellt!! Aber ich bin bereit für die Herausforderung! Ich bin erst um 18:00 Uhr raus aus dem Krankenhaus und wir haben keine Pause gemacht (sondern beim Arbeiten gegessen). Es war wirklich sehr schwierig und überwältigend, aber ich hab trotzdem kein negatives Gefühl. Ich bin mir sicher, dass es Spaß machen wird, wenn ich mich ein bisschen eingearbeitet habe und mit der Sprache noch besser klarkomme.

Es ist hier viel Patientenfreundlicher als in DE, die Pat. haben modernere Zimmer und durch Vorhänge kann Privatsphäre geschaffen werden. In den (nur digitalen) Patientenakten sind auch oft Fotos von den Patienten, sodass man weiß wie sie aussehen. Es gibt viele Kaffeeautomaten (die auch Cappuccino etc. machen) auf Station, wo Patienten/Personal/Besucher kostenlos Kaffee bekommen!!! Und es gibt genug Räume zum Arbeiten und vor allem auch genug Computer!

Jul <3

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Luxemburg und Belgien

Hallo ihr alle,  die vorletzte Woche ist angebrochen! Auf der Gefäßchirurgie gefällt es mir sehr gut! Es ist nochmal auf eine ganz andere Ar...